Wochenrückblick KW09 2011 [Update]

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Herzlich Willkommen zum Wochenrückblick der KW09 im Jahr 2011. Auch wenn man der Meinung sein kann, dass sich diese Woche die komplette Blogosphäre rein um die CeBIT gedreht hat, gibt es dennoch den einen oder anderen interessanten Beitrag der euch evtl. durch den Ticker gerutscht ist. Treu dem Motto, dass wir auch diese Woche eure vermeintlich letzten News-Lücken füllen.

Alle Evernote-Nutzer haben konnten sich diese Woche über ein größeres Update der Evernote iPhone-Applikation freuen. Mit der Version 4 hat Evernote kräftig an der Oberfläche geschraubt. Wer also bislang etwas unzufrieden mit dem Oberflächendesign war, aber den Funktionsumfang geliebt hat, der wird Evernote nun noch ein Stückchen mehr lieben.

Wer schon immer die Möglichkeit in Google Chrome vermisst hat per Shortcut zu einem Lesezeichen zu navigieren, dem hilft seit dieser Woche eine Erweiterung mit dem Namen Quickmarks. Nach der Installation könnt ihr durch die Taste “b” einen beliebigen, vorher definierten, Shortcut eintippen und schon surft ihr zur entsprechenden Seite. Für mich hat sich bislang kein wirklicher Gewinn gezeigt, da die automatische Vervollständigung in Googles Adressleiste für mich völlig hinreichend ist, auch wenn hier kein direkter Bezug zu meinen Lesezeichen gegeben ist.

Skyfire für iPhone hat die Version 3.0 erreicht und soll gerade im Bereich der Flash-Video-Unterstützung stark verbessert worden sein. Zudem findet sich ein integrierter Facebook “Mag ich”-Button, um schnell und einfach interessante Webseiten entsprechend zu markieren und es wurde eine Ein-Klick-Suche implementiert, mit der ihr gesuchtes nun noch schneller finden können sollt. Ich persönlich konnte bislang keine Verbesserung bei Flash-Videos feststellen, welche ich mir als “noch nicht funktionstüchtig” markiert habe. Wie war das noch?! Wer brauch’ schon Flash @Jobs?!

Immer wieder erscheinen Artikel auf Blogs von gehackten Accounts, gestohlenen Daten und unsicheren Passwörtern. Zu diesen Artikeln gesellen sich aber auch genügend der Art, was ihr zu eurem Schutz alles machen könnt. Ein wichtiges Thema hierbei ist das Passwort-Management, für das es mittlerweile auch bekannte Vertreter wie zum Beispiel LastPass gibt. Wer es also besonders sicher mag, der generiert sich für jedes Login ein neues Passwort. Das sogenannte Master-Passwort als Schlüssel zu euren Passwörtern ist dann die letzte Schwachstelle. Hier kann man zum einen auf die Stärke-Skala von LastPass vertrauen oder man nimmt eine unabhängige Webseite, die einem anzeigt wie lange ein Otto-Normal-Desktop-PC zum entschlüsseln brauchen würde. Testet es einfach mal selbst.

Google Profile hat sein Erscheinungsbild etwas aufgefrischt und geht meines Erachtens nach den Weg der digitalen Visitenkarte in Richtung about.me, linkedin oder auch facebook. Mit Titelbild und ähnlichem Aufbau der Inhalte, gerade im Zusammenhang mit Buzz könnte man wohl am ehesten an Facebook denken.

Modding vom iPhone 4 ist für mich gleichzusetzen mit dem Modding eines schon gut ausgerüsteten und optisch ansprechenden Autos. Wer also auch bei der Optik seines iPhones noch einen oben drauf setzen möchte, der sollte sich das “Transparent Case” aus dem M.I.C Store anschauen. Es ist zwar wirklich sehr schön gemacht, aber da klebe ich mir doch lieber einen entsprechenden Aufkleber auf die Rückseite, anstatt das hochqualitative Glas durch durchsichtiges Plastik zu ersetzen. Dazu kommt noch die selbst vom Hersteller zugegebene Verschlechterung der Kamera, auf die aber in keinem Blog-Eintrag eingegangen wird, außer bei uns 😉

Was mich beim Android-Smartphone der ersten Generation, dem Nexus One, sehr gestört hat, gerade in Bezug auf das Schreiben bei einem Blog, ist die doch eingeschränkte Möglichkeit gewesen Screenshots zu erstellen. Hier musste mühsam das SDK installiert werden oder alternative Software und dann konnte man mit verbundenem Smartphone Screenshots erstellen (rooten lassen wir mal außen vor). Mit der neuen Gingerbread 2.3.3 soll nun durch Drittanbieter-Software erreicht werden können, dass auch ohne viel Getue Screenshots erstellt werden können, da Google den Software-Herstellern in dieser Richtung etwas mehr Freiheiten und Zugriffsmöglichkeiten lässt.

Ich bin ein Fan von Instagram. Dem kleinen aber feinen iPhone-App, dass meine Fotos mit ein paar schönen Ein-Klick-Filtern in nahezu Kunst verwandeln kann. Was bislang fehlte war eine vernünftige API, dass auch Drittanbieter sich andocken und weitere Services ausgehend von Instagram anbieten konnten. Dies ist nun vorbei und ich möchte hier auf eine kleine aber feine Erweiterung mit dem Namen “Instadrop” aufmerksam machen. Einmal verbunden sorgt Instadrop dafür, dass eure Instagram Fotos direkt in eurer Dropbox landen.

Diese Woche gab es noch eine zweite Seite, die mein Herz hat höher schlagen lassen. Mein Google Reader ist mit ca. 70 Abonnements bestückt. Im Webbrowser lese ich diese effektiv mit Feedly und auf dem iPhone und iPad mit Reeder. Mein “Problem”, ihr kennt es sicher, sind abgeschnittene Feeds, bei denen auch Reeders “readability”-Feature keine Abhilfe schafft, da ich hier, wenn ich denn überhaupt Text zurück bekomme, erst einen Button drücken muss und des Weiteren schon im Artikel sein muss, um es zu nutzen. In der Liste der News hilft es mir nicht. Ein klassisches Beispiel dafür ist der RSS-Feed von heise.de Hier bekomme ich lediglich die Überschrift angezeigt und kann nicht immer einordnen welchen Gehalt die News hat. Wen genau das stört, der sollte einen Abstecher zum “Full Text RSS Feed Builder” machen. Tragt hier die URL des abgeschnittenen RSS-Feed ein und ihr erhaltet eine neue URL, die euch den kompletten Feed zur Verfügung stellt. Klappt wunderbar!

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