Wunderkit ab sofort offen für alle. Software für Mac OS X und iOS verfügbar.

Wunderkit-live Wunderkit ab sofort offen für alle. Software für Mac OS X und iOS verfügbar. Technologie

Wunderlist kennt inzwischen fast jeder. Ihr wisst schon, diese erstklassige To-Do-App, die für jede Plattform von iOS, über Windows, bis hin zu Android erhältlich ist und die Daten immer schön abgleicht. Verantwortlich für dieses erstklassige Tool zeichnen sich die 6Wunderkinder. Heute nun folgt das nächste Highlight: Wunderkit.

Zugegeben, Wunderkit existiert bereits seit ein paar Tagen im Rahmen einer Beta-Version als Web-App. Allerdings war diese nicht der breiten Masse zugänglich. Heute nun haben die 6Wunderkinder die Katze aus dem Sack gelassen. Für 9o Tage kann sich jeder kostenlos einen Wunderkit-Pro-Account holen. Soll heißen: ihr könnt nach Herzenslust mit Freunden und Kollegen an Projekten arbeiten. Wenn euch das zusagt, dann heißt es allerdings nach den 90 Tagen den Geldbeutel aufmachen. 4,99 Dollar kostet der Spaß dann im Monat. Wer das nicht möchte, der bekommt das “Pro” vor dem Account gestrichen. Dann kann man nur noch in eigenen Projekten arbeiten und nicht mehr von anderen in Projekte involviert werden.

Zeitgleich mit der Veröffentlichung von Wunderkit gibt es auch die passende Software für Mac OS X (Beta-Version) und iOS (nur für das iPhone) dazu. Ich bin mir allerdings ziemlich sicher, dass Versionen für das iPad und andere Plattformen bald folgen dürften. Da alles noch relativ neu ist, dürft ihr euch auch nicht wundern, wenn euch von Zeit zu Zeit ein Bug über den Weg läuft.

Ich finde Wunderkit sehr gelungen und habe es für eine Projekte bereits in der Beta-Phase genutzt. Das Design ist schlicht und stilvoll, die Bedienung intuitiv. Das einzige Problem sehe ich darin, dass Nutzer, die keinen Pro-Account besitzen, nicht zusammenarbeiten können. Wenn ich ein Projekt alleine planen möchte, dann reicht in der Regel auch eine simple To-Do-App. Natürlich sind 4,99 Dollar im Monat nicht die Welt, aber eben doch nicht so wenig, als dass man sich nicht nach kostenlosen Alternativen umschauen und Abstriche beim Design in Kauf nehmen würde.

Wie seht ihr das?

Update: Direkt von den 6Wunderkindern erreicht uns gerade eine Neuigkeit. Wer keinen Pro-Account besitzt, kann trotzdem anderen Workspaces beitreten und auch die Inhalte sehen. Lediglich bearbeitet werden können diese nicht. Danke für den Hinweis Sebastian!

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Jahrgang 1986. Blogger & Journalist. Politologe & Anglist. Technik & Kaffee.

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Sebastian
10 Jahre zuvor

Hallo Frank, danke Dir für den Artikel! Wir haben uns wohl nicht deutlich genug ausgedrückt, deshalb will ich es noch einmal deutlich machen: Auch Basis-Nutzer können anderen Workspaces beitreten und die Inhalte sehen – nur wer die Inhalte darin verändern möchte, braucht dafür einen Pro-Account. Wir arbeiten gerade daran, den Text noch einmal auf unserer Seite deutlicher zu machen.

recipient
10 Jahre zuvor

„Wer keinen Pro-Account besitzt, kann trotzdem anderen Workspaces beitreten und auch die Inhalte sehen. Lediglich bearbeitet werden können diese nicht.“

Ein schöner Euphemismus, der nichts anderes besagt, als dass Kollaboration, also Zusammenarbeit mit Austausch von Ideen, Meinungen und Informationen, eben nur mit kostenpflichtigen Pro-Accounts möglich ist. Dagegen ist zwar prinzipiell nichts einzuwenden, allerdings tritt Wunderkit damit letztlich in einen Wettbewerb mit unzähligen anderen, etablierten Anbietern von Projektmanagementplattformen, die bei ähnlichen Kosten allesamt einen deutlich höheren Nutzwert aufweisen. Der Coolnessfaktor allein wird gerade im professionellen Umfeld nicht genügen. Und dass sich genügend private Nutzer finden, die bereit und in der Lage sind, dauerhaft für einen solchen Dienst zu bezahlen, erscheint erst recht fraglich.

Insofern ist mir überhaupt noch nicht klar, wer da jetzt die Zielgruppen sind. Ich werde das Projekt aber weiter verfolgen.

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