[WWDC 2015] Apple Music geht an den Start

Lange gerüchtet endlich wahr: Apple Music bringt Musikstreaming von Beats zu iTunes und hat noch einen eigenen (Internet-)Radiosender im Gepäck und versucht es nochmal mit einem Social-Media-Hub für Künstler.

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Apple Music verbindet im Grunde drei Dinge miteinander: iTunes Music Store, Beats One Radio und Connect.

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Man kann nach wie vor Songs in iTunes kaufen, sie aber eben auch streamen, zusätzlich wurde ein eigener Radiosender ins Leben gerufen, betrieben von Künstlern und DJs, der 24 Stunden am Tag weltweit sendet. Die Studios befinden sich in L.A., New York und London. Natürlich gibt es auch täglich neue handverlesene Hörvorschläge und Playlisten von Leuten die Ahnung haben(TM).

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Mit Connect, dem wiederauferstandenen Ping, kann man sehen was seine Lieblingskünstler gerade so treiben. Sie wollen den fragmentierten Social-Media-Kanälen einen Hort bieten, doch ob die Künstler ihre Kanäle einfach durch die schon benutzen Services bespielen können (also ihren Twitterstream, ihre Facebook-Wall ihre Instagram-Bilder dorthin leiten), oder speziell nur Inhalte für Apple Music kreieren müssen, wurde mir nicht ganz klar und führte ja auch zum Nichtbenutzen von Ping.

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Die ersten drei Monate sind kostenlos und ab dem vierten Monat werden für eine Person $9.99 (also vermutlich 9,99 €) fällig. Aktiviert man die iCloud Familienfreigabe können bis zu sechs Personen dieser “Familie” für $14.99 (also vermutlich 14,99 €) pro Monat in den Genuss des Dienstes gelangen.

Apple Music kommt mit am 30. Juni einer neuen Version von iTunes auf Macs und mit iOS 8.4 auf iPhones, iPads und iPod touches.

PCs und Android-Smartphones(!) bekommen Apple Music im Herbst.

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Als normaler iTunes-Kunde wird man in der neuen App Connect nutzen (also Künstlern folgen und deren Streams ansehen) und Beats 1 hören können. Erwirbt man eine Mitgliedschaft, gibt es den Apple Music Radiosender, der Musik hinterinanderweg abspielt – wie etwa MixRadio “Play Me” oder Last FM Stations früher – und man kann so oft Songs überspringen, wie man will. Außerdem kann man die Medieninhalte von Connect (Songs, Videos) abspielen, laden und liken. Man erhält unbegrenzten Zugriff auf die gesamte iTunes-Bibliothek und kann sich selbst Playlisten zusammenstellen und zum Offline-Abspielen herunterladen. Wie das Musikstreamingdienste halt so machen.

weiterführender Link: Apple Music

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Folgt mir 🙂

Bloggt über Technik und kritisiert andernorts Filme. Versucht das Wesentliche vom Unsinn zu trennen und ist passionierter Burgerfotograf.

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[…] wird spätestens seit der Ankündigung von Apples Streaming-Musikdienst im Juni an einer Integration von Apple Music in die eigenen […]

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